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Eugénie Musayidire
MEIN STEIN SPRICHT
Texte der Trauer, der Verzweiflung, des Zorns, der Anklage und des Protests über die Ermordung meiner Mutter während des Völkermords in Rwanda 1994
Horlemann, B, 72 Seiten; 12 x 21 cm; ISBN: 978-3-89502-106-0

»Die Gedichte der in Siegburg bei Bonn lebenden Rwanderin Eugénie Musayidire, in denen sie ihr Erleben des Völkermordes verarbeitet, haben selbst Bundespräsident Johannes Rau beeindruckt: ‚Ich bin sicher, daß [das Buch] einen Beitrag leisten kann, die Tragödie in Ihrem Heimatland nicht zu vergessen. Fragen, wie Sie sie stellen, müssen immer wieder gestellt werden.’ Eugénie Musayidire wurde als Angehörige des Volkes der Tutsi in Rwanda geboren und lebt seit Ende der 70er Jahre in Deutschland. Von hier aus mußte sie miterleben, wie im Mai 1994 ihre Mutter, ihr Bruder und ihre ganze weitere Verwandtschaft in Rwanda ermordet wurden. Der Mörder: ein Hutu-Nachbarn, der der Familie seit langem bekannt war. Ihre Trauer hat sie nach und nach schriftlich niedergelegt. Ihre therapeutische Auseinandersetzung mit der Ermordung begleitend, erinnert sich die gläubige Christin an Szenen aus der Heimat, schildert die Beziehung zu ihrer Mutter und geht immer wieder der Frage nach, wie der Nachbar, mit dem die ganze Familie freundschaftlich verbunden war, zum Mörder ihrer Mutter und der weiteren Verwandtschaft werden konnte. So findet eine intensive Auseinandersetzung mit den Gewalttaten und mit Gott statt. Hierbei kommt auch das passive Verhalten der Kirche, der Staaten in Europa und der Vereinten Nationen zum Völkermord in Rwanda in den Blick.«
(esf / Isoplan Datenbank für Mobilität und Integration)