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Irvin D. Yalom
EXISTENZIELLE PSYCHOTHERAPIE
Mit einem Vorwort des Autors: "25 Jahre Existenzielle Psychotherapie" und einem Interview mit Irvin Yalom von Ulfried Geuter: "Sich berühren lassen"
5. korr. Aufl.; EHP-Verlag Andreas Kohlhage, 2010
610 Seiten; Hardcover; ISBN: 978-3-926176-19-6

Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich:
Also available as e-book:
PDF: ISBN 978-3-89797-607-8  /  EUR 29.99
epub:  ISBN 978-3-89797-606-1  /  EUR 29.99

Das große Standardwerk der Humanistischen Psychologie - kaum ein Werk ist von so zentraler und programmatischer Bedeutung. Und dabei schreibt Yalom so lesbar wie in seinen Romanen, so dass er auch vielen Laien moderne Psychotherapie verständlich machen kann - auf den Schreibtischen der Profis liegt er eh'. voller Theorie, Fallbeispielen, Forschungsergebnissen und klinischer Inspiration, kaum ein Psychotherapeut der letzten beiden Generationen, der nicht von diesem Werk beeinflusst ist.«

Ausgangspunkt ist ein existenzphilosophischer Ansatz und das der Humanistischen Psychologie zugrundeliegende Menschenbild und nicht therapeutische Techniken; diese werden erst sekundär im Zusammenspiel von Praxis und Theorie entwickelt.
Dabei geht er von den „vier letzten Dingen“, der menschlichen Existenz aus: Tod, Freiheit, Isolation, Sinnlosigkeit. Die vollzogene oder nicht vollzogene Auseinandersetzung mit diesen Themen prägt das psychische Geschehen und die äußere Lebensgestaltung jedes Individuums und kann inkl. Gesundheit und Krankheit.
Die psychologischen, sozialphilosophischen, ontologischen, aber auch literarischen Bezüge machen das Buch zu einer Schatzkammer, die dazu anregt, vertiefend weiter zu lesen und bestimmte Autoren erneut zu lesen. Yalom bietet dem Laien wie dem Profi viele Anregungen zur weiteren Lektüre und zur Selbsterforschung.
Die ausführlichen wissenschaftlichen Darstellungen und besonders die umfangreichen Fallbeispiele machen den Text extrem anschaulich und gestalten einen spannenden und stets nachprüfbaren Dialog zwischen therapeutischer Praxis und theoretischer Fundierung. Ohne dass die heute modischen Toolboxen bemüht werden müssen, hat der Autor auch stets Tipps und praktische Anleitungen für die Anwendung durch den Profi und als Anregung für den Laien.

»Kölner Stadt-Anzeiger: Welches Buch lesen Sie derzeit? – Renan Demirkan: ›Yaloms Existenzielle Psychotherapie‹.«

»Ein Fehler, dieses Buch nur Psychiatern und Psychologen zu empfehlen, denn jeder, der sich für Motive des menschlichen Daseins interessiert, wird hier Anregungen finden.« (Rollo May)

»Ich bewundere das Sprachgefühl von Yalom, seinen Mut, sich immer wieder selbst in Frage zu stellen, die Brillanz seiner Ansichten, seinen Umgang mit Obsessionen, und zu guter Letzt seine Fähigkeit, im schwierigsten Charakter den Menschen zu entdecken.« (Washington Post)

"Wenn mich Leser fragen, welches meiner Bücher mir am liebsten ist, würde ich wohl antworten, dass ich besonders stolz auf das Buch ›Existenzielle Psychotherapie‹ bin.« (Irvin Yalom)

aus dem Inhalt:
Existenzielle Therapie: Eine dynamische Psychotherapie; Die existenzielle Orientierung: Fremd; aber seltsam vertraut; Das Feld existenzieller Psychotherapie; Existenzielle Therapie und die akademische Gemeinschaft; Leben; Tod und Angst; Die Interdependenz von Leben und Tod; Tod und Angst; Die Unachtsamkeit gegenüber dem Tod in der Theorie und Praxis der Psychotherapie; Freud: Angst ohne den Tod; Der Todesbegriff bei Kindern; Das verbreitete Interesse von Kindern am Tod; Der Todesbegriff: Entwicklungsstufen; Todesangst und die Entwicklung der Psychopathologie; Die Todeserziehung von Kindern; Tod und Psychopathologie; Todesangst: Ein Paradigma der Psychopathologie; Besonderheit; Der letzte Retter; Auf dem Weg zu einer integrierten Sicht der Psychopathologie; Schizophrenie und die Furcht vor dem Tod; Ein existenzielles Paradigma der Psychopathologie: Forschungsbefunde; Tod und Psychotherapie; Der Tod als Grenzsituation; Der Tod als ursprüngliche Quelle der Angst; Probleme der Psychotherapie; Lebensbefriedigung und Todesangst: Eine therapeutische Stütze; Todes-Desensibilisierung; Verantwortung; Verantwortung als eine existenzielle Angelegenheit; Vermeidung der Verantwortung: Klinische Erscheinungsformen; Übernahme von Verantwortung und Psychotherapie; Verantwortungsbewusstheit nach amerikanischer Art - oder: Wie man sich um sein eigenes Leben kümmert, selbst Regie führt, zuerst an sich denkt und es schafft; Verantwortung und Psychotherapie: Forschungsbefunde; Grenzen der Verantwortung; Verantwortung und existenzielle Schuld; Wollen und Verantwortung; Wollen und Handlung; Zum klinischen Verständnis des Willens: Rank, Farber, May; Wille und klinische Praxis; Wunsch; Entscheidung - Wahl; Vergangenheit versus Zukunft in der Psychotherapie; Existenzielle Isolation; Existenzielle Isolation und Psychotherapie; Isolation und die Begegnung zwischen Patient und Therapeut; Sinnlosigkeit; Das Problem des Sinns; Sinnhaftigkeit im Leben; Sinnverlust: Klinische Implikationen; Klinische Forschung; Sinnlosigkeit und Psychotherapie; Warum brauchen wir Sinn?; Psychotherapeutische Strategien

Irvin D. Yalom: ist Emeritus für Psychiatrie an der School of Medicine der Stanford University. Er wurde unter anderem 1974 mit dem Edward-Strecker-Prize für psychiatrische Versorgung und Behandlung und 1979 mit dem Foundation’s Fund Prize in Psychiatry der American Psychiatric Association for Research ausgezeichnet. Von seinen Monographien und Aufsätzen sind zahlreiche auch ins Deutsche übersetzt worden. Neben seinen fachwissenschaft lichen Büchern hat er sehr erfolgreich in zahlreichen Sprachen belletristische Texte über Psychotherapie veröffentlicht, die ihn auch als Bestsellerautor einem breiten Publikum auf der ganzen Welt bekannt gemacht haben (›Commonwealth Club of California Gold Medal for best fiction 1993‹ für den Roman When Nietzsche Wept). Er wurde in den USA zu einem der drei wichtigsten lebenden Psychotherapeuten gewählt und ist Träger des Internationalen Sigmund-Freud-Preises für Psychotherapie 2009 des World Council for Psychotherapy (WCP); zahlreiche Vortragsreisen führen ihn auch immer wieder in den deutschen Sprachraum, wo er zuletzt 2016 per Video-Liveschaltung am Deutschen Psychosomatikkongress präsent war.